Unterkünfte:
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Pfaffenwinkel - Klöster, Kirchen, Kunst und Kaltblut

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Er hat nicht nur der Gemeinde Raisting seinen Stempel aufgedrückt, der einheimische Geistliche Franz SalesGailer (1685 - 1766), er kreierte den Namen für eine ganze Region - den Pfaffenwinkel. Wohin das Auge blickt - gerade von den Aussichtspunkten Hoher Peißenberg (988 m) oder Auerberg (1055 m) - Kirchen (an der Zahl 159), Klöster, Kapellen zwischen Lech und Loisach. An jeder Ecke steht ein Kleinod. Etliche Gotteshäuser dienen heutzutage nicht nur als Raum des Gebetes, sondern geben hervorragenden Konzerten einen 'himmlischen' Rahmen.
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Als Krönung gilt die Wieskirche bei Steingaden, eines von 19 Unesco-Welt- kulturgütern in Deutschland. Sie wurdeim Stil des bayerischen Rokoko 1745 bis 1754 vom Wessobrunner Dominikus Zimmermann erbaut, der auch in Landsberg prächtige Spuren wie die Gestaltung des Historischen Rathauses hinterlassen hat. Wer Zeit und Kondition mitbringt, kann auf dem 144 Kilometer langen Prälatenweg von Marktoberdorf bis Kochel am See 27 Kirchen und Klöster erwandern oder erradeln. Voraussichtlich bei gutem Wetter,denn die Wetterstation auf dem HohenPeißenberg zählt gut 1847 Sonnenstunden pro Jahr. An 55 Tagen ist das schöne Wetter dem Föhn zu verdanken. Der warme Fallwind aus Oberitalien sorgt für eine glasklare Fernsicht, die einen glauben macht, die Alpen stünden dann direkt am Südufer des Ammersees.
Der Pfaffenwinkel ist Bauernland und vor prächtigen Höfen stehen häufig die Rösser, denen die Liebe der Einheimischen gilt. Um sie dreht sich viel vom Brauchtum:
- die Leonhardiritte in Wildsteig,
Rottenbuch und Peißenberg,
- der Ulrichsritt zu Steingaden
- der St. Georgsritt in Bernbeuren
- der Rosstag in Burggen
- Deutschlands größter Kaltblut-
Fohlenmarkt in Rottenbuch.
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Das Freilichtmuseum Glentleiten mit 40 Bauernhöfen, Mühlen, Almgebäuden und Werkstätten vermittelt auf einem weitläufigen Gelände oberhalb des Kochelsees einen stimmungsvollen Eindruck von der „guten alten Zeit“ – die wohl recht beschwerlich war.
Bayerns größtes Naturschutzgebiet
Ein herrliches Naturschauspiel lässt sich inder Ammerschlucht, dem größten Naturschutz- gebiet Bayerns, bei den Schleierfällen erleben. Ganz in der Nähe liegt Bad Bayersoien am beschaulichen Soier See, wo seit Urzeiten ein gewachsenes Bergkiefernhochmoor als Quelle der Gesundheitdient.
Auf dem Weg nach Süden kommt man durch den weltberühmten Passionsspielort Ober- ammergau, vorbei an Kloster Ettal und schließlich in die Olympiastadt Garmisch- Partenkirchen mit ihren hervorragenden Wintersportmöglichkeiten. In Murnau kann man dem Wirken der Malergruppe „Blaue Reiter“ - Wassily Kandinsky, Franz Marc und Gabriele Münter – nachspüren.
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